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Angehörige über sich

Thomas und Eva-Maria

Thomas und Eva-Maria

Unser Unglückstag ist der 23.02.2002. An diesem Samstag, vier Tage nach seinem 77. Geburtstag, starb mein Vater eine Stunde nach seiner Geburtstagsfeier an einem Herzinfarkt. Sein Tod brachte die seit ca. Juli 2001 mit leichten Sprachstörungen einhergegangene und bis dahin unerkannte ALS bei meiner Mutter Eva-Maria vollends zum Ausbruch. Auf den nun vor ihr liegenden Weg begleitete ich meine Mutter bis zum Ende.mehr

Jeremy Homeshaw (28.1.1949 - 17.4.2008)

Jeremy Homeshaw (28.1.1949 - 17.4.2008)

Seit langem habe ich mir vorgenommen, diese Ergänzung zu schreiben – aber es macht mich einfach immer sehr traurig, an diese Zeit zurück zu denken. Der Tod seines geliebten "Josh" im Juli 2007 war für Jeremy ein emotionaler Einschnitt, von dem er sich nie mehr ganz erholte. Das Thema Tod war nun präsent. Gleichzeitig wurde er immer hilfloser, da auch sein linker Arm seinen Dienst praktisch aufgab. Lesen – früher seine liebste Beschäftigung – und TV wurden ihm langweilig. Atemprobleme und Schlafprobleme nahmen zu. Erstmals bekam er eine kleine Dosis Saroten, ein Antidepressivum. Das half ihm, wieder besser zu schlafen und aus seiner Depression etwas herauszukommen.mehr

Andrea Felnémeti

Andrea Felnémeti

Als Angehöriger ALS erleben

Sandra hat die Frage aufgeworfen, wie es wohl für Angehörige von Betroffenen ist, die ALS zu durchleben. Ich will versuchen, es für mich zu beschreiben. Ich bin Psychologin und Psychotherapeutin und leite eine Beratungsstelle. Mit meinem Mann Jeremy leben wir in einem Einfamilienhaus und hatten bis vor kurzem zwei Border Collies.mehr

Ilka und Katja

Ilka und Katja

Als wir die Geschichte von Thomas und Eva-Maria lasen dachten wir zu Beginn, es wäre unsere eigene.

Im Frühling 2008 stellte unsere damals 70-jährige Mutter leichte Veränderungen beim Sprechen fest. Da sie gerade eine aufwendige Zahnoperation hinter sich hatte, schob sie dies auf die Schonhaltung und es vergingen einige Wochen.mehr

Sladi

Sladi

…seit diesem Tag ist nichts mehr, wie es einmal war. Innerbalb von 15 Minuten erklärte man uns in der Klinik in Mannheim, dass meine Mutter (58 Jahre) ALS hat und die Lebenserwartung bei etwa 3-5 Jahren liegt. Diese Diagnose hat meine Eltern und mich wie ein Schlag ins Gesicht getroffen, es hieß, dass sie unter Umständen ersticken würde. Als ob dies das Selbstverständlichste der Welt wäre! Leider wurde diese Diagnose auch 3 Monate später von der Uniklinik Ulm bestätigt.mehr

Anja Marx

Anja Marx

ALS – Die Geschichte meines Vaters

Alles begann im Januar 2001. Meine Eltern kamen verfrüht von ihrem Sylvester-Urlaub nach Hause, da sich mein Vater durch einen falschen Schritt in ein mit Schnee verdecktes Erdloch den Fuß brach. Der Bruch war unkompliziert und normal, der Fuß wurde eingegipst. Doch noch Wochen später heilte er nicht richtig, mein Vater humpelte und keiner konnte sich erklären, woher die mangelnde Heilung kam. Die behandelnden Ärzte verwiesen uns an den Fachbereich Neurologie an der Deutschen Klinik für Diagnostik (DKD) in Wiesbaden. Nach einigen Untersuchungen kam die niederschmetternde Diagnose: ALS.mehr